• Onlinemarketing Hochseeangeln 2016

    Ein Genuß – extremer Spaß und eine tolle Zeit mit klasse Menschen

Recap zum Onlinemarketing Hochseeangeln 2016

Meine Lieben, was soll ich sagen? Es war ein Genuss. Nicht nur deshalb, weil wir in diesem Jahr die Schallmauer der fünf gefangenen Fische deutlich durchbrechen konnten, sondern auch weil die Stimmung an Bord mal wieder erstklassig war.

Auch das in diesem Jahr erstmals stattgefundene Grillen im Anschluss, war wirklich hervorragend. Es wurden direkt ein paar feine Plattfische auf den Grill gelegt und ein kleineres Exemplar fand seinen Weg auch auf meinen Teller – ganz wichtig: das war vollkommen ok so. Ich war bereits so zufriedenen voll mit leckeren Würstchen und einem Nackensteak, dass der kleine Butt aus der Familie der Plattfische da nur als Abrundung die Plauze wirklich rund machte 😉

Auch in diesem Jahr konnte ich Facebook-Freunde endlich mal „in echt“ und „in Farbe“ kennenlernen. Die Gespräche waren klasse und die virtuellen Freundschaften bestätigt!

Horizont beim Verlassen des Hafens in Heiligenhafen

Was war los an Bord?

Sehr cooles 360 Grad Bild von Alex Hollstein

Sicht auf das Boot beim Onlinemarketing Hochseeangeln 2016

Da Ivo Kultermann und ich einige der wenigen Kollegen darstellten, die häufiger angeln gehen, waren wir beide oft damit beschäftigt den Kollegen bei den Herausforderungen des Plattfischangelns zu helfen. Hier anderen zu helfen hat mir viel Spaß gemacht.

Kleiner Exkurs: Warum haben wir eigentlich auf Plattfische und nicht auf Dorsch, Makrelen oder Wittlinge geangelt?
Laut Kapitän zur See Hauke Thomsen von der Ostpreussen 1 in Heiligenhafen, war der Wind zu stark, um bis in die Tiefen zu fahren (ca. 16 bis 20 Meter), die wir für das Fischen auf die Ostsee-Leoparden gebraucht hätten. Einen Vorgeschmack davon lieferte bereits die Ausfahrt zum ersten Fangplatz. Die Wellen trafen die Ostpreussen 1 so hart, dass die Gischt regelmäßig alle Teilnehmer im Bug mit einer unfreiwilligen Dusche beglückte. Noch weiter auf See wären die Wellen deutlich höher geworden und der Aufenthalt auf dem Kutter unangenehm.

Danny Behne war dann der erste, der einen Plattfisch an Bord zog und den Knoten für alle Teilnehmer zum Platzen brachte. Der Anfang war getan. Danach ging es eine Zeit lang Schlag auf Schlag. Allerdings nur im Heck des Schiffs. Mal ehrlich, das ist ungewöhnlich. Nach einiger Zeit ging als erstes Niels Dahnke mit Sohn Paul ins Heck des Schiffs an einen freien Platz und kam kurz darauf mit seinem ersten Fisch nach vorne geeilt. Nachdem das Prachtexemplar vom Haken gelöst und verstaut war, packte mich der Ehrgeiz und ich musste schauen, ob das tatsächlich mit dem Heck zu tun hatte … es hatte. Ich fing sofort Fisch. Der Grund dafür war dann auch recht klar. Im Heck lag die Ostpreussen 1 deutlich tiefer im Wasser. Also konnte der Köder besser zu den am Grund des Meeres nach Futter suchenden Plattfischen gebracht werden. Als nämlich der Wind nach lies und auch im Bug die Köder weiter zu Boden gelassen werden konnten, bissen die fische auf einmal auch dort.

Waidgerechte Verarbeitung des Fangs - Petri, Niels!
Plattfische an Deck

Nach einem Tag, der an unzähligen anderen Orten in Norddeutschland durch viel Regen und echt mieses Wetter geprägt war, fuhren wir sogar am Nachmittag noch mit den bald letzten Sonnenstrahlen in den Hafen ein.

Das war echt spitze und hier geht ein dickes Dankeschön an das gesamte Sumago-Team – einen besonderen Dank geht dabei an den lieben „Rudi“, der einen wunderbaren Ausklang mit Grillen organisiert hat. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn es heißt: „OM Hochseeangeln 2017“.

Ein weiteres, besonders cooles Gespräch, konnte ich mit Marius von mybait.de zum Thema Echolot führen (hier ein Link für alle, die mal wissen wollen, was das überhaupt ist). Er ist ein absoluter Spezialist in diesem Feld und konnte mir die einzelnen Sicheln sehr gut erklären. Mitte Oktober beginnt mein Bootsführerschein-Lehrgang. Danach kann ich das Wissen endlich mal umsetzen … aber eins ist sicher, Marius muss ich noch mal einladen, damit er mir die Sachen dann live zeigt.

Bilder:

  • Uwe Hamann
  • Marco Janck
  • Markus Orlinski
  • Alex Hollstein
  • Christoph Szepanski

Wenn das Angeln in den Hintergrund gerät – wenn Fische nicht da sind – wenn der Spaß an Bord groß ist – und – wenn ein Kellner die Lachmuskeln so trainiert, dass man Kopfschmerzen bekommt.

05:00 Uhr Samstag den 29.08.2015

Aufstehen und fertig machen. Brote schmieren, alles zurecht legen (auch die Sonnencreme – und die dann doch zugunsten eines nicht unerheblichen Sonnenbrandes vergessen), alles zum Auto tragen, rein ins Auto und ab nach: Heiligenhafen auf die Ostpreußen.

06:10 Uhr:

Abfahrt

07:05 Uhr:

Ankunft in Heiligenhafen und getrost feststellen, dass Marco (Sumago) auch gerade erst angekommen ist J … nicht zu spät … „strike“

07:35 Uhr:

Alle sind an Bord. Es haben zwar einige kurzfristig und aus guten Gründen abgesagt, aber es war trotzdem richtig voll an Deck.

OM Hochseeangeln - „Two-Face-Brechmann“ und Danny Behne als Frontmänner

„Two-Face-Brechmann“ und Danny Behne als Frontmänner

Es kam uns allen länger vor, als es wahrscheinlich war, aber es hat eine gute Zeit gebraucht, bis wir zu den vermeintlich guten Fanggründen gekommen waren.

Angekommen ertönte das für Kutter übliche Horn, bei dem fast alle erstmals zusammenzuckten.

Als dann all diejenigen, die Angeln wollten, die Köder ausgebracht hatten war recht schnell klar, dass uns jemand zuvorgekommen war und die Ostsee leer zu sein schien 🙂

 SEOs von SIXT waren auch hier „busy“ beim OM Hochseeangeln 2015

SEOs von SIXT waren auch hier „busy“ 🙂 hier Heiner Tappe

Die Truppe war der Hammer

OM Hochseeangeln 2015 | Quelle: Marco Janck / Facebook

OM Hochseeangeln 2015 | Quelle: Marco Janck / Facebook

Die Ausbeute war am Ende echt Mau. Ich glaube, dass wir ingesamt nicht mal 10 Dorsche gefangen haben, die man auch mitnehmen darf. Ich z. B. hatte 4 kleine Dorsche und einen „Wittling“ – der war lecker J

Das Beste kommt zum Schluss

Schaut Euch bitte diesen Kellner an. Achtet am besten nur auf den Kellner und die Reaktion der Truppe … herrlich!

Ich habe mich sehr gefreut mit Euch unterwegs zu sein:

Weitere Recaps findet Ihr hier:

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Ich beschäftige mich seit Ende der 90'er Jahre mit Suchmaschinenfunktionen. Zunächst war das eher einfach (Anmeldung bei Altavista & Fireball plus richtiger Titel = Ranking). Nachdem ich als SEO-Berater unter Anderem bei einer Microsoft Tochter-Gesellschaft arbeitete, machte ich mich 2004 selbstständig. Seit 2014 arbeite ich als (Head of Search) bei der Blurithmics Unternehmergesellschaft.

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